Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast (Winston Churchill)

25. Mai 2008

Laut Spiegel wurden 2 Studien über die Handy-Strahlung aus einer namhaften Universität von Wien gefälscht. Die Werte für die Studien wurden über Jahre hinweg von einer Labortechnikerin einfach aus der Luft gegriffen. Die Wahrheit kam ans Licht, als die Universität eine Kommission zur Überprüfung der Studien beauftragte. Die Studien werden anscheinend nach diesem Vorfall zurückgezogen. Wie im Artikel vom Spiegel zu lesen ist, wurde die Angestellte bei einem Versuch der Manipulation der Daten erwischt. Sie hat inzwischen den Tat zugegeben. Es bleibt aber die Frage, wie es dazu kommen könnte, dass die leitenden Professoren über Jahre hinweg nichts merkten?

Was mich angeht, ich las diesen Bericht mit gemischten Gefühlen. Einerseits ärgere ich mich, dass es Leute gibt, die um eigene Interessen zu verfolgen, die anderen Menschen verwirren können. Anderseits freue ich mich natürlich darüber, dass diese Studien doch nicht stimmen. Mobilfunk ist für mich, wie für viele Menschen Alltag geworden. Ich kann kaum auf mein Handy verzichten. Damit telefoniere ich und surfe im Internet mittels GPRS. Und auch, wenn ich das nicht tue, es tun viele Menschen, die den ganzen Tag in meiner Nähe sind. Das passiert im Zug, Bus, in der Hochschule oder im Supermarkt und hängt nicht von meinem Willen ab. Der moderne Mensch kann kaum was dagegen unternehmen. Deswegen ist es erfreulich, dass die Ergebnisse von diesen Studien doch nicht stimmen. Stopp, die Ergebnisse sind zwar ausgedacht, aber das heißt aber nicht, dass diese nicht stimmen können? Zu früh gefreut? Mist…

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Neue Internet-Datentarife von O2

03. April 2007

Ehrlich gesagt, ich bin überrascht, ich konnte es mir vor ein paar Monaten noch nicht vorstellen, aber anscheinend hat die Preisoffensive von Discountern endlich auch die großen Anbietern dazu bewegt, ihre Preise deutlich zu senken.
Wenn man früher bei O2 für etwa 10€ Inklusivvolumen von 30 Megabytes mit 100KB Taktung buchen konnte, so stehen dem Benutzer jetzt satte 200 Megabytes für gleiches Geld und mit 10KB-Taktung zur Verfügung. Wenn man hauptsächlich in der Homezone surft, wird das mobiles Surfen deutlich günstiger abgerechnet bekommen, da man in der Homezone für 10€ – 1000 Megabytes an Volumen inklusiv hat. Da ich und viele anderen normalen Nutzer zuhause DSL haben, betrachte ich dieses Angebot eher skeptisch.
Es ist anzumerken, dass 5000 Megabytes an Inklusivvolumen sowohl in der Homezone, als auch unterwegs 25€ kosten.

24 Cent pro Megabyte

17. Februar 2007

mit 24 Cent pro Megabyte und 10 Kilobyte Taktung versuchen Discounter ihr Angebot attraktiver zu machen und Interesse der Kunden für mobile Dienste zu erwecken.
Das neue Geschäftsmodell ist somit viel Kundenfreundlicher, als bei den großen Mobilfunkanbietern, die für die Nutzung von GPRS astronomische Summen verlangen und dazu noch oft sehr fragliche Tagesnutzungsgebühren und/oder sehr ungünstige Taktung haben.
Dabei kann man bei einigen Discountern nicht nur mit GPRS-, sondern sogar UMTS-Geschwindigkeit surfen.
Wenn man aber nur mit dem Handy oder Pocket PC mobil surft, reicht die GPRS-Geschwindigkeit völlig aus.
Mit sinkenden Preisen eröffnen uns viele bislang unbekannte, aber sehr nützliche Möglichkeiten.
Zum Beispiel, wenn ich bei einem Elektronikhändler vor der Wahl stehe, ein teueres Gerät zu kaufen, kann ich jetzt, bevor ich eine Entscheidung treffe, den günstigsten Preis auf den zahlreichen Preisvergleich-Webseiten zu erfahren. Früher hätte ich aber die Sache sofort gekauft, da ich keine Lust hatte, den ganzen Tag durch die Stadt zu reisen, um Preise zu vergleichen.
Für viele (wie ich), die den ganzen Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, wird die Möglichkeit die aktuellsten Nachrichten durchzulesen und mit Freunden mit Hilfe von Messenger zu chatten für viel Freude sorgen.
E-Mails zu lesen ist jetzt auch viel günstiger als bisher. Die Textmails und Messenger verursachen so wenig Traffic, dass man, um auf 24 Cent zu kommen, den ganzen Tag online sein soll.
Die großen Anbieter reagieren auf die neue Preisoffensive sehr vorsichtig, zwar kündigen die meisten neue Tarife an, aber bis jetzt konnte ich kein wirklich attraktives Angebot von ihnen sehen. Aber ich bin mir sicher, dass auch die ihre Preise deutlich senken werden, wenn sie endlich begreifen, dass die Kunden auf Leistung und nicht auf Image den größten Wert legen.

Senkung der Roaming-Gebühren in EU?

11. Dezember 2006

Heute im Brussel treffen sich die zuständigen Minister der 25 EU-Staaten, um über den Gesetzentwurf der EU-Kommission zu beraten, in dem gefordert wird, Roaming-Gebühren innerhalb der Europäischen Union deutlich zu senken.

Na hoffen wir mal, dass diese Forderungen durchgesetzt werden, dann kann man im Urlaub vielleicht zumindest gelegentlich ICQ anschalten, oder E-Mails abrufen, ohne dafür ein Internet-Cáfe aufzusuchen.

Sidekick 3 von T-Mobile

05. Dezember 2006

T-Mobile bietet seit kurzem ein neues Gerät, das auf das Hosentasche-Internet ausgerichtet ist. Das neue Sidekick 3 ist jetzt viel schlanker und 20 Prozent kleiner geworden, neben GPRS kann Sidekick ab der Version 3 auch EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution), womit die Internet-Geschwindigkeit bis zu 4 Fach schneller als ISDN sein sollte.

Auf MP3-Player und eine 1,3 Megapixel-Kamera wollten die Entwickler von der Firma Danger Inc. auch nicht verzichten, und integrierten diese, sowie viele andere nützliche Funktionen wie Internet Browser, E-Mail-Push Service, Bluetooth und Instant Messanger von AOL im Gerät.
Wenn die QWERTZ-Tastatur bei Sidekicks schon mittlerweile Standart ist, ist ein hinzugekommener Trackball, eine wirklich angenehme Neuerung.

Nicht zu vergessen ist auch, dass Sidekick 3 auch ein Handy ist und alle Handy-Funktionen am Board hat.
Schade nur, dass man diesen Teil nicht mit Flatrate für 10€ , wie Pocket Web von 1&1 benutzen kann, denn eine Datenoption macht das mobile Surfen zwar günstiger, aber immerhin für Otto Normalverbraucher zu teuer.

«Gratis SMS» von Zelfi

19. Oktober 2006

Zelfi gratis sms
Über Sven Ruf bin ich auf das Programm «Gratis SMS» von Zelfi aufmerksam geworden.
Das Programm basiert sich auf J2ME Plattform und funktioniert mit meinem Sony Ericsson K750i einwandfrei.
Der Versand einer SMS kostet bei mir damit etwa 3Ct, was eine deutliche Ersparnis im Vergleich mit Standartpreis meines Mobilfunkanbieters ist. Da aber der Preis einer über «Gratis SMS» versendeten Nachricht vom GPRS-Preis des Mobilfunkanbieters abhängt, kann eine SMS bei einigen Anbietern noch teuerer als normale SMS werden.

Während des Versandes einer Nachricht werden schätzungsweise etwa 4 Kilobyte an Daten übertragen. Um zu erfahren, ob sich der Einsatz des «Gratis SMS» Programms bei einem Mobilfunkanbieter lohnt, würde ich empfehlen, nach der Preisliste des jeweiligen Mobilfunkanbieters zu berechnen, wie teuer ein Kilobyte der Daten ist und falls noch eine Tagesnutzungsgebühr existiert, sollte man sie auch dazu rechnen. In meinem Fall kosten 4 Kilobyte der Daten (inkl. Tagesnutzungsgebühr) billiger als eine normale SMS, der Einsatz von Zelfi Software lohnt sich also und ich bin durchaus bereit, ein Paar Werbeeinblendungen vor dem Versand zu tolerieren.

Chatten mit XMS

19. Oktober 2006

XMS steht für eXtended Message Service und ist ein neues Messenger für Handys und PCs von Safe-com GmbH, das außer dem Chatten auch Foto- und Voice-Übertragung anbietet. Dabei ist der wichtige Unterschied zwischen XMS und anderen Messenger, die so genannte «virtuelle Frequenzen», die eine Art von Chat-Rooms darstellen.

Während das Chatten kostenlos bleiben soll, werden einige zusätzliche Dienste, wie Übertragung der bestimmten Medien oder «Private Frequenzen» nach der Beta-Fase laut dem FAQ auf der Webseite des Projekts, kostenpflichtig.

Ob die kostenpflichtige Übertragung der Dateien im Verbindung mit dazu anfallenden GPRS Kosten eine echte alternative zu herkömmlichen Kommunikationswegen wie MMS, E-Mail oder «Gratis SMS» von Zelfi sein wird, werden wir mit der Zeit sehen.

Wer aufs Chatten nicht verzichten will aber auch kein Risiko angehen möchte, kann zumindest bei O2, Surf und E-Mail Pack für ca. 5€ monatlich, bestellen und im WAP-Chat ohne grenzen kommunizieren

GPRS-Kosten senken mit Toonel.net

23. September 2006

Toonel.net
«Toonel.net» ist ein kostenloses, plattformunabhängiges open source Programm, das Senkung von GPRS-Kosten und Geschwindigkeitserhöhung verspricht. Das Programm funktioniert unter Windows, Linux, Mac OS, Symbian OS, Windows Mobile und einigen anderen Plattformen und soll laut diversen Nutzer-Feedbacks bis zu 50% des Traffics durch Datenkomprimierung sparen.

P.S. Auf dem Screenshot sieht man Pocket PC Version des Programms, da ich aber Internet-Verbindung mit meinem neuen Prepaid-Mobilfunkanbieter noch nicht hinkriegte, kann ich über die wirkliche Effizienz leider noch nichts sagen

Mehrwertsteuererhöhung

19. August 2006

Obwohl die Mehrwertsteuererhöhung spätestens zum 1 Januar 2007 kommt, machte ich mir bisher keine Gedanken darüber. Bis zum heutigen Tag.
Ich stellte mir die Erhöhung so vor, dass die Preise auf Güter einfach um 3 Prozent höher werden. Worauf ich aber gar nicht achtete, sind Verträge, die ich bereits abschloss.
Dazu zählt natürlich auch mein Mobilfunkvertrag. Zurzeit bezahle ich zum Bespiel für GPRS «nur» 9.86€ für 30 Megabyte Inklusivvolumen. Nach der Mehrwertsteuererhöhung soll der Preis rein rechnerisch zwar nicht höher als 10.1558€ liegen, ich befürchte aber, dass die Marketingleute anders denken und den Preis minimal auf 10.86€ oder sogar auf 11€ erhöhen werden. Wenn man noch die Erhöhung der Grundgebühr, SMS und Anrufe dazu zählt, wird es schon ein bisschen spürbare Veränderung für mich sein.

1&1 Pocket Web

03. Juli 2006

Seit einiger Zeit hat 1&1 ein neues Produkt im Portfolio. Das so genannte «Pocket Web» ist eine Entwicklung von IXI Mobile, dass auch unter der Marke Ogo bekannt ist. Es handelt sich um ein PDA-artiges Gerät mit QWERTZ-Tastatur, dass mobiles Surfen und E-Mail-Push mit GPRS Flatrate für 10€ ermöglichen soll.
Das klang für mich sehr interessant an und ich war schon durchaus bereit, diesem Gerät diverse Mängel wie 4000-farbieges Display, Begrenzung des Push-Dienstes auf E-Mail-Servises von 1&1 bzw. Web.de und eine ziemlich langsame GPRS-Geschwindigkeit zu verzeihen, bis ich im Testbericht von Onlinekosten.de erfuhr, dass die Akkuleistung des Geräts nicht mal für 4 Stunden ausreicht. Außerdem fehlt der in deutscher Version des Geräts AOL/MSN/Yahoo Messenger komplett, obwohl in allen übrigen Ländern das Gerät mit einem Messenger ausgestattet ist. Ich vermute, dass jemand Angst hatte, dass die SMS-Funktion mit dem Vorhandensein des Messengers ungenutzt bleibt, was auch angesichts der für eine 160 Zeichen lange Textnachricht entstehenden Kosten zu Recht ist.