Archiv für August 2009

Die Flatrate individuell zusammenstellen

Montag, 31. August 2009

Flatrates sind ein sehr beliebtes Instrument zur scheinbar vollständigen Kostenkontrolle geworden. Bieten sie doch die Möglichkeit genau zu wissen was man am Ende des Monats für seine Handynutzung bezahlen wird. Weiterhin wird die Flatrate von vielen favoritisiert, weil man seinem Konsumverhalten vollkommen sorglos nachgehen kann ohne dabei rechnen zu müssen was einem das nächste Telefonat oder eine SMS kosten wird. Somit ist vor allem die Freiheit mit seinem Handy tun oder lassen zu können was man will ein gutes Argument für die Flatrate.

Etwas was gegen die Flatrate spricht ist die Tatsache dass in sehr vielen Fällen nicht ausgeschöpft wird, was der Provider einem anbietet. In fast jeder pauschalen Flatrate im Mobilfunkbereich versteckt sich irgendeine Leistung, die der Kunde eigentlich gar nicht wollte und voraussichtlich auch nicht benutzen wird. Oder er nutzt sie eben nur weil er es kostenlos kann, braucht es aber eigentlich gar nicht wirklich. Ein gutes Beispiel wären etwa monatlich 50 Free SMS zusätzlich zur normalen Gesprächsflatrate. Wenn man aber nun jemand ist der eigentlich gar keine SMS schreibt, bringen einem diese Free SMS herzlich wenig. Außerdem kann man SMS ohnehin im Internet kostenlos schreiben. Somit ist es leider so dass mehr Leistung bezahlt wird als man tatsächlich haben will und somit die Telefonrechnung doch zu teuer ist.

Weiterhin verstecken sich in vielen Komplettangeboten aus dem Bereich der Flatrates auch immer wieder kleine Sternchen, hinter denen sich zusätzliche unschöne Kosten verbergen. Auch dass führt zur Verärgerung vieler Handykunden.

Eine Lösung für diese Misere steht allerdings schon in den Starlöchern und wird bereits von den ersten Mobilfunkprovidern angeboten. Es ist die Flatrate nach Maß, mit der sich der Endkunde individuell zusammenkonfigurieren kann was er wirklich braucht und haben will. Es lässt sich also genau einstellen, ob man eine Flatrate für mobiles Surfen, fürs Telefonieren oder für die SMS will – oder eben gleich alles auf einmal. Jeder bekommt hier nur dass was er auch wirklich will und zu brauchen meint.

Mit Startguthaben: Die callmobile Prepaidkarte

Mittwoch, 19. August 2009

Zunächst einmal bekommt man bei der callmobile Prepaidkarte einige Dienstleistungen ohne weitere Kosten geboten. Neben der Wunschrufnummer erhält man die Karte zu einem fairen Preis von 2 Euro. Dafür gibt’s dann ein Startguthaben von 12 Euro auf die Karte gutgeschrieben. Ein Angebot welches man nicht bei jedem Provider geboten bekommt.

Am lohnenswertesten ist dabei der Clever-9-Tarif. Der Name ist hier Programm und wie man richtig vermuten könnte, kosten alle denkbaren Leistungen hier 9 Cent. Dazu gehört allerdings auch die Mailboxabfrage, was viele Kunden für unfair halten. Ansonsten natürlich 9 Cent pro SMS sowie fürs Telefonieren ins Festnetz oder auf eine Mobilfunknummer. Bei Letzterem ist es dabei auch egal ob es um eine netzinterne oder eine netzexterne Nummer geht. Einfach zu merken sind die Kosten also allemal, nur die Mailboxgeschichte ist ärgerlich.

Benutzt wird dabei das Netz von D1 mit der standardmäßigen 60 zu 60 Taktung. Die Guthabengültigkeit ist nicht begrenzt. Somit kann man sich sicher sein dass man eingezahltes Guthaben auch noch in mehr als einem Jahr verfügbar hat, was bei vielen anderen Providern oftmals nicht der Fall ist, denn sie lassen das Guthaben nicht selten nach einer Zeit X verfallen. Auch eine Rufnummerübernahme vom alten Provider ist möglich. Gut ist für viele Konsumenten auch dass im Vorfeld keine Bonitätsprüfung bei der Schufa oder Ähnlichem stattfindet.

Ein kleines Manko: Es gibt eine Geringnutzungsgebühr, die fällig wird wenn man sein Mobiltelefon überhaupt nicht oder nur im kleinen Umfang nutzt.

Ansonsten ist die callmobile Prepaidkarte aber für viele Konsumenten zu empfehlen. Die Devise lautet also: Handy kaufen, Prepaidkarte rein, Mailbox am besten gleich deaktivieren(!) und lostelefonieren. So spart man jede Menge Geld im Vergleich zu einigen anderen Prepaiddiscountern oder Vertragsanbietern.