GPRS und UMTS im Vergleich
Die Zeiten, als jede mobile Einwahl ins Internet noch mit horrenden Kosten verbunden war, neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Mobile Datenverbindungen über GPRS sind heute keine exotische Aktivität mehr und werden im Gegenteil ohne übermäßige Mehrkosten durch UMTS-Datenverbindungen ergänzt. Wenn man sich nur zwei Jahre zurück erinnert, dann war das mobile Internet vor allem aufgrund der Kosten nur einer kleinen und eng umrissenen Nutzerbasis aus Geschäftsleuten und den so genannten ‚Early Adopters‘ vorbehalten, die bereit waren, mit bescheidener Netzabdeckung und Bandbreite zu leben. Heute können sich viel mehr Menschen einen mobilen Internetzugang leisten. Gleichzeitig sind der Komfort und die Leistungsfähigkeit solcher Zugänge enorm gestiegen.
GPRS steht bei sämtlichen Netzbetreibern als technische Zugangsvariante zur Verfügung und liefert immerhin eine Datenrate von bis zu 53,6 Kbit/s, was für den mobilen E-Mail-Verkehr und das Lesen von Nachrichten auf schlanken News-Portalen vollkommen ausreicht. GPRS Tarife kommen für den mobilen Internetzugang häufig als Datentarife beim Prepaid-Discounter zum Einsatz und sind für Nutzer, die das mobile Web nur sporadisch (und vor allem sehr diszipliniert) nutzen ideal. Sie kommen grundsätzlich ohne monatliche Fixkosten aus und werden bei manchen Anbietern sogar mit UMTS-Upgrade angeboten. Da die Abrechnung in der Regel auf Volumenbasis erfolgt ist die Bandbreite aber in diesem Fall ein zweischneidiges Schwert. Man surft zwar mit UMTS flotter, die Kosten laufen aber bei unvorsichtigem Surfverhalten auch entsprechend schneller auf und eine Prepaid-Karte kann so unter Umständen innerhalb von Minuten ‚leergesaugt‘ sein.
Für alle diejenigen, die sich mit einer Grundgebühr anfreunden können, denen bietet die UMTS-Technologie einen schnelleren mobilen Anschluss. Mit bis zu 384 Kbit/s werden die Daten über diese Funktechnologie auf die Reise geschickt. UMTS hat sich inzwischen auch in der Tariflandschaft der großen Anbieter fest etabliert. So hat T-Mobile jüngst diese Tarifart in sein Konzept für Empfehlungsmarketing mit einbezogen. Über Tarif-Empfehlungen lässt sich seitdem bei T-Mobile mit UMTS-Internetzugängen sogar Geld verdienen. Auch wenn Handy-Sprachtarif-Empfehlungen dank einer Sommeraktion gerade noch deutlich mehr einbringen (eine ‚Max L‘-Empfehlung lässt sich der Netzbetreiber bei Vertragsabschluss ganze 100,- Euro kosten) ist dies ein klares Signal, dass mobile Datentarife in Zukunft eine immer größere Rolle in der Mobilfunk-Landschaft spielen werden und auch den Wettbewerb mit dem Festnetz nicht scheuen.
Dieser Gastbeitrag wurde von flat-umts.de zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

01. Dezember 2008 um 09:48
Also ich bin eine von den Frauen, welche ihr Auto in der Parkgarage abstellen, einmal links ums Eck gehen, und dann schon nie wieder zurück zu Ihrem Auto finden!
Mein Freund hat mir auf Grund dessen ein Navigationssystem gekauft – und siehe da, mein Problem hat sich bereits so gut wie erledigt. Auch sind die derzeitigen Navigationsgeräte schon so gut, dass es bei mir da eigentlich nie Abweichungen gibt!!
09. Januar 2009 um 22:55
Meines Erachtens lässt sich GPRS und UMTS nicht vergleichen. GPRS ist einfach ein Fallback des Fallbacks von UMTS und für mich viel zu langsam. EDGE ist ok, aber Freude kommt erst mit UMTS auf, da die angegebenen WErte von ca. 300 Kbit tatsächlich erreicht werden. Ein Traum, wenn man dazu noch überall Empfang hat und sogar last.fm unterwegs streamen kann. Die 10 Euro für die “Flat” im Monat (O2) sind dafür wirklich preisgünstig!
12. Juni 2009 um 17:10
Mich stört der Preis der “Flat”-Anbieter extrem. Ein Punkt bei dem ich stinksauer werden kann. Große Werbeplakate die ne sogenannte UMTS Flat für 2,70 / Tag anbieten. Das x30 und ich kann mir gleich mein eigenes Internet aufbauen für die Kohle. Aber genau wie plötzlich alle angefangen haben, DSL Flat für 9,99 anzubieten, werden auch die Handydatentarife preiswerter. Ich kann bis dahin warten und starte nur ganz selten mit GPRS ins web für google maps.