24 Cent pro Megabyte
Samstag, 17. Februar 2007mit 24 Cent pro Megabyte und 10 Kilobyte Taktung versuchen Discounter ihr Angebot attraktiver zu machen und Interesse der Kunden für mobile Dienste zu erwecken.
Das neue Geschäftsmodell ist somit viel Kundenfreundlicher, als bei den großen Mobilfunkanbietern, die für die Nutzung von GPRS astronomische Summen verlangen und dazu noch oft sehr fragliche Tagesnutzungsgebühren und/oder sehr ungünstige Taktung haben.
Dabei kann man bei einigen Discountern nicht nur mit GPRS-, sondern sogar UMTS-Geschwindigkeit surfen.
Wenn man aber nur mit dem Handy oder Pocket PC mobil surft, reicht die GPRS-Geschwindigkeit völlig aus.
Mit sinkenden Preisen eröffnen uns viele bislang unbekannte, aber sehr nützliche Möglichkeiten.
Zum Beispiel, wenn ich bei einem Elektronikhändler vor der Wahl stehe, ein teueres Gerät zu kaufen, kann ich jetzt, bevor ich eine Entscheidung treffe, den günstigsten Preis auf den zahlreichen Preisvergleich-Webseiten zu erfahren. Früher hätte ich aber die Sache sofort gekauft, da ich keine Lust hatte, den ganzen Tag durch die Stadt zu reisen, um Preise zu vergleichen.
Für viele (wie ich), die den ganzen Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, wird die Möglichkeit die aktuellsten Nachrichten durchzulesen und mit Freunden mit Hilfe von Messenger zu chatten für viel Freude sorgen.
E-Mails zu lesen ist jetzt auch viel günstiger als bisher. Die Textmails und Messenger verursachen so wenig Traffic, dass man, um auf 24 Cent zu kommen, den ganzen Tag online sein soll.
Die großen Anbieter reagieren auf die neue Preisoffensive sehr vorsichtig, zwar kündigen die meisten neue Tarife an, aber bis jetzt konnte ich kein wirklich attraktives Angebot von ihnen sehen. Aber ich bin mir sicher, dass auch die ihre Preise deutlich senken werden, wenn sie endlich begreifen, dass die Kunden auf Leistung und nicht auf Image den größten Wert legen.