Congstar

26. Februar 2010

Die Deutsche Telekom hat mit Congstar ihre Discountmarke gegründet, welche nicht nur Prepaid Karten, sondern vielmehr auch Internet DSL-Anschlüsse sowie Flatrates im Mobilfunkbereich und grundgebührlose Mobilfunktarife vertreibt. Auch zahlreiche Handys und Handyangebote umfasst der Service von Congstar. Am beliebtesten ist die Congstar Prepaidkarte, mit welcher für 9 Cent die Minute in alle deutschen Netze telefoniert werden kann, vorausgesetzt man hat sich für den 9 Cent-Tarif entschieden. Auch der SMS Versand beträgt in diesem Tarif 9 Cent in alle Netze. Für Datenübertragungen aus dem Internet werden 39 Cent pro Megabyte berechnet. Die auf der Congstar Prepaidkarte zur Verfügung gestellte Mailbox ist jederzeit und kostenlos abrufbar, im 60/60 Takt wird minutengenau abgerechnet. Das auf der Congstar Prepaidkarte befindliche Guthaben ist unbegrenzt gültig und muss somit nicht in einem bestimmten Zeitraum abtelefoniert werden.
Die Datenübertragungen erfolgen über das T-Mobile Datennetz, welches als ein sehr gut ausgebautes Netz bekannt ist. Datenübertragungen werden im 10 KB Takt abgerechnet. Flatrates gibt es bei Congstar nicht in der Prepaidvariante, sondern nur im normalen Congstar Tarif, wofür eine Rechnung ausgestellt wird.

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Die Flatrate individuell zusammenstellen

31. August 2009

Flatrates sind ein sehr beliebtes Instrument zur scheinbar vollständigen Kostenkontrolle geworden. Bieten sie doch die Möglichkeit genau zu wissen was man am Ende des Monats für seine Handynutzung bezahlen wird. Weiterhin wird die Flatrate von vielen favoritisiert, weil man seinem Konsumverhalten vollkommen sorglos nachgehen kann ohne dabei rechnen zu müssen was einem das nächste Telefonat oder eine SMS kosten wird. Somit ist vor allem die Freiheit mit seinem Handy tun oder lassen zu können was man will ein gutes Argument für die Flatrate.

Etwas was gegen die Flatrate spricht ist die Tatsache dass in sehr vielen Fällen nicht ausgeschöpft wird, was der Provider einem anbietet. In fast jeder pauschalen Flatrate im Mobilfunkbereich versteckt sich irgendeine Leistung, die der Kunde eigentlich gar nicht wollte und voraussichtlich auch nicht benutzen wird. Oder er nutzt sie eben nur weil er es kostenlos kann, braucht es aber eigentlich gar nicht wirklich. Ein gutes Beispiel wären etwa monatlich 50 Free SMS zusätzlich zur normalen Gesprächsflatrate. Wenn man aber nun jemand ist der eigentlich gar keine SMS schreibt, bringen einem diese Free SMS herzlich wenig. Außerdem kann man SMS ohnehin im Internet kostenlos schreiben. Somit ist es leider so dass mehr Leistung bezahlt wird als man tatsächlich haben will und somit die Telefonrechnung doch zu teuer ist.

Weiterhin verstecken sich in vielen Komplettangeboten aus dem Bereich der Flatrates auch immer wieder kleine Sternchen, hinter denen sich zusätzliche unschöne Kosten verbergen. Auch dass führt zur Verärgerung vieler Handykunden.

Eine Lösung für diese Misere steht allerdings schon in den Starlöchern und wird bereits von den ersten Mobilfunkprovidern angeboten. Es ist die Flatrate nach Maß, mit der sich der Endkunde individuell zusammenkonfigurieren kann was er wirklich braucht und haben will. Es lässt sich also genau einstellen, ob man eine Flatrate für mobiles Surfen, fürs Telefonieren oder für die SMS will – oder eben gleich alles auf einmal. Jeder bekommt hier nur dass was er auch wirklich will und zu brauchen meint.

Mit Startguthaben: Die callmobile Prepaidkarte

19. August 2009

Zunächst einmal bekommt man bei der callmobile Prepaidkarte einige Dienstleistungen ohne weitere Kosten geboten. Neben der Wunschrufnummer erhält man die Karte zu einem fairen Preis von 2 Euro. Dafür gibt’s dann ein Startguthaben von 12 Euro auf die Karte gutgeschrieben. Ein Angebot welches man nicht bei jedem Provider geboten bekommt.

Am lohnenswertesten ist dabei der Clever-9-Tarif. Der Name ist hier Programm und wie man richtig vermuten könnte, kosten alle denkbaren Leistungen hier 9 Cent. Dazu gehört allerdings auch die Mailboxabfrage, was viele Kunden für unfair halten. Ansonsten natürlich 9 Cent pro SMS sowie fürs Telefonieren ins Festnetz oder auf eine Mobilfunknummer. Bei Letzterem ist es dabei auch egal ob es um eine netzinterne oder eine netzexterne Nummer geht. Einfach zu merken sind die Kosten also allemal, nur die Mailboxgeschichte ist ärgerlich.

Benutzt wird dabei das Netz von D1 mit der standardmäßigen 60 zu 60 Taktung. Die Guthabengültigkeit ist nicht begrenzt. Somit kann man sich sicher sein dass man eingezahltes Guthaben auch noch in mehr als einem Jahr verfügbar hat, was bei vielen anderen Providern oftmals nicht der Fall ist, denn sie lassen das Guthaben nicht selten nach einer Zeit X verfallen. Auch eine Rufnummerübernahme vom alten Provider ist möglich. Gut ist für viele Konsumenten auch dass im Vorfeld keine Bonitätsprüfung bei der Schufa oder Ähnlichem stattfindet.

Ein kleines Manko: Es gibt eine Geringnutzungsgebühr, die fällig wird wenn man sein Mobiltelefon überhaupt nicht oder nur im kleinen Umfang nutzt.

Ansonsten ist die callmobile Prepaidkarte aber für viele Konsumenten zu empfehlen. Die Devise lautet also: Handy kaufen, Prepaidkarte rein, Mailbox am besten gleich deaktivieren(!) und lostelefonieren. So spart man jede Menge Geld im Vergleich zu einigen anderen Prepaiddiscountern oder Vertragsanbietern.

MSI U123 mit UMTS Unterstützung

22. Januar 2009

Eigentlich eine gute Idee, UMTS-Modem gleich ins Netbook zu integrieren. Das Gerät Netbook heißt ja genau deswegen NetBook, weil man damit im Internet surfen kann und zwar mobil. Der Grund, warum die meisten Hersteller aber noch mit der Integration von einem UMTS-Modem zögern, ist der Preis, der durch UMTS-Modem deutlich steigen würde. Aber jetzt sehen die Hersteller anscheinend die Hemmschwelle für den höheren Preis bei dem Konsument nicht so hoch an, sodass sie bereit sind, solches Produkt auf den Markt zu bringen.
Der Nachfolger des legendären MSI U100 bzw. Medion Akoya Mini – MSI U123 gehört zu der neuen Generation von NetBooks, die UMTS-Modem bereits am Bord haben. Außerdem bietet U123, laut der Mitteilung von NetbookNews.de eine Möglichkeit, Hauptspeicher auf bis zu 2 GB RAM zu erweitern. Damit kann man an Perfomance kommen, die mit herkömmlichen Netbooks noch nicht realisierbar ist. Zumindest, wenn man nicht riskieren möchte, Garantie zu verlieren, indem man Netbook aufschraubt. Die meisten Netbooks bieten ja keine Möglichkeit, RAM-Riegel auszutauschen, ohne Netbook zu öffnen.
Bleibt zu hoffen, dass diese Version nicht teuerer als 450 Euro sein wird, damit der Sinn der Sache nicht verloren geht. Man kauft ja kein Netbook, um immer daran zu denken, dass man ein teures Gerät mit sich hat und man darauf aufpassen sollte, sondern man kauft bewusst ein günstiges Gerät, welches man in die Reise ohne großen Bedenken mitnehmen kann.

Handy-Flat für 10 Euro von Eplus und Base

02. Dezember 2008

Wie Onlinekosten.de berichtet, bietet Eplus und Base ab sofort einen neuen Tarif an, der die Handy-Nutzer ansprechen soll, die gerne von ihrem Handy aus, surfen wollen. Das interessante an dem Tarif ist, dass man damit unbegrenzt für pauschal 10 Euro surfen kann. Die ersten 250MB an Traffic sind sogar mit einer Geschwindigkeit von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde surfbar. Danach fällt allerdings die Geschwindigkeit auf das GPRS-Niveau. Dieser Tarif ist vor allem für die Menschen interessant, die ein Handy wie iPhone mit Mobile Safari, HTC oder Sony Ericsson Xperia X1 mit Opera Mobile 9.5 besitzen. Denn mit diesen Handys kann man wirklich komfortabel surfen, da Opera Mobile 9.5 und Safari Mobile sich sehr gut eignen.

Ein Vergleichbares angebot gibt es übrigens auch von 1&1. Allerdings wird da die Geschwindigkeit von Hause auf dem GPRS-Niveau. Wer allerdings den Wert nicht an die Geschwindigkeit, sondern auf die Qualität der Netz legt, wird eventuell mit dem Angebot von 1&1 besser bedient, denn 1&1 nutzt die Netz von Vodafone, soweit ich weiß.

Roaming Gebühren Sparen während man im Zug ins Ausland fährt

30. November 2008

Vor einigen Monaten unternahm ich eine Fahrt nach Paris mit ICE-Zug. Dabei hatte ich mein Notebook mitgenommen, um im Hotel ein paar E-Mails lesen zu können bzw. Fotos aus Paris meinen Freunden zu zeigen und meine Erfahrungen zu teilen.
Die Fahrt von Frankfurt nach Paris dauert etwa 4 Stunden. Während dieser Zeit hat man im Zug eine Möglichkeit, den Laptop an eine Steckdose anzuschließen und während der ganzen Fahrt Filme anschauen oder Dokumente bearbeiten. Wenn man aber während der Fahrt online bleiben möchte, sollte man eine Verbindung über Mobilfunk aufbauen. Dabei muss man achten, die Verbindung bei der Näherung an die Grenze zu unterbrechen, da sonst hohe Roaming Gebühren fällig werden. Dieses Problem wird man ab sofort zumindest in den Zügen von Thalys nicht mehr haben, da Thalys alle ihre Züge mit WLAN ausgestattet haben. Der Signal-Empfang geht laut Onlinekosten.de über Satellit.
Die Kunden der ersten Klasse haben den Zugang zum Internet bereits mit dem Kauf der Fahrkarte bezahlt. Alle andere müssen den Zugang erstmal für 6.50 für 60 Minuten erwerben. 13 Euro Kostet „Flatrate“ für eine Fahrt.
OK, die Preise sind nicht gerade niedrig, aber Internet in einem Zug, der ins Ausland fährt ist heutzutage auch keine Selbstverständlichkeit. Vielleicht wird der Preis in Zukunft ein bisschen günstiger. Aber zuerst sollen allgemeine Preise für Hotspots fallen, denn diese sind auch innerhalb Deutschland oft sehr übertrieben.

Pseudo-Flat von Moobicent

30. Oktober 2008

da ich seit diesem Jahr immer öfters unterwegs bin, denke ich darüber nach, endlich eine UMTS oder falls möglich HSPDA-Flatrate zu bestellen. Bis jetzt hat es bei mir mit meiner Simyo-Karte recht gut geklappt. Die UMTS-Geschwindigkeit von 125 Kbit Netto reicht mir zwar nicht vollständig aus, aber das war kein Grund für mich, den Anbieter zu wechseln. Der Grund, warum ich über eine Flatrate nachdenke ist es, dass seit ich ein Netbook anstatt PDA für das Surfen im Internet verwende, änderte mein Surf-Verhalten drastisch. Früher reichte es für mich aus, ein paar der mobilen News-Seiten aufzurufen und via ICQ zu chatten. Man kann ja am PDA nur eingeschränkt arbeiten. Ein Netbook bietet da viel mehr Möglichkeiten, so bin ich mit den mobilen News-Seiten nicht mehr zufrieden, stattdessen rufe ich ganz normale Webseiten auf. Auf die Grafiken habe ich auch nicht mehr vor zu verzichten. Außerdem wollte ich einen Anbieter, der eine bessere Verfügbarkeit des Netzes, als E-Plus gewährleistet. Da hat man nicht viel Auswahl. Entweder man nimmt T-Mobile oder halt Vodafone bzw. Anbieter, die hier genannte Netze nutzen.
Preislich fand ich Vodafone-Netz mehr attraktiv, als T-Mobile. Besonders Moobicent bietet meiner Meinung nach ein interessantes Angebot an. Es ist zwar wieder eine Pseudo-Flat, dafür aber relativ günstig. Ich schloss erstmal einen sechsmonatigen Vertrag ab. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt.

GPRS und UMTS im Vergleich

10. September 2008

Die Zeiten, als jede mobile Einwahl ins Internet noch mit horrenden Kosten verbunden war, neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Mobile Datenverbindungen über GPRS sind heute keine exotische Aktivität mehr und werden im Gegenteil ohne übermäßige Mehrkosten durch UMTS-Datenverbindungen ergänzt. Wenn man sich nur zwei Jahre zurück erinnert, dann war das mobile Internet vor allem aufgrund der Kosten nur einer kleinen und eng umrissenen Nutzerbasis aus Geschäftsleuten und den so genannten ‚Early Adopters‘ vorbehalten, die bereit waren, mit bescheidener Netzabdeckung und Bandbreite zu leben. Heute können sich viel mehr Menschen einen mobilen Internetzugang leisten. Gleichzeitig sind der Komfort und die Leistungsfähigkeit solcher Zugänge enorm gestiegen.

GPRS steht bei sämtlichen Netzbetreibern als technische Zugangsvariante zur Verfügung und liefert immerhin eine Datenrate von bis zu 53,6 Kbit/s, was für den mobilen E-Mail-Verkehr und das Lesen von Nachrichten auf schlanken News-Portalen vollkommen ausreicht. GPRS Tarife kommen für den mobilen Internetzugang häufig als Datentarife beim Prepaid-Discounter zum Einsatz und sind für Nutzer, die das mobile Web nur sporadisch (und vor allem sehr diszipliniert) nutzen ideal. Sie kommen grundsätzlich ohne monatliche Fixkosten aus und werden bei manchen Anbietern sogar mit UMTS-Upgrade angeboten. Da die Abrechnung in der Regel auf Volumenbasis erfolgt ist die Bandbreite aber in diesem Fall ein zweischneidiges Schwert. Man surft zwar mit UMTS flotter, die Kosten laufen aber bei unvorsichtigem Surfverhalten auch entsprechend schneller auf und eine Prepaid-Karte kann so unter Umständen innerhalb von Minuten ‚leergesaugt‘ sein.

Für alle diejenigen, die sich mit einer Grundgebühr anfreunden können, denen bietet die UMTS-Technologie einen schnelleren mobilen Anschluss. Mit bis zu 384 Kbit/s werden die Daten über diese Funktechnologie auf die Reise geschickt. UMTS hat sich inzwischen auch in der Tariflandschaft der großen Anbieter fest etabliert. So hat T-Mobile jüngst diese Tarifart in sein Konzept für Empfehlungsmarketing mit einbezogen. Über Tarif-Empfehlungen lässt sich seitdem bei T-Mobile mit UMTS-Internetzugängen sogar Geld verdienen. Auch wenn Handy-Sprachtarif-Empfehlungen dank einer Sommeraktion gerade noch deutlich mehr einbringen (eine ‚Max L‘-Empfehlung lässt sich der Netzbetreiber bei Vertragsabschluss ganze 100,- Euro kosten) ist dies ein klares Signal, dass mobile Datentarife in Zukunft eine immer größere Rolle in der Mobilfunk-Landschaft spielen werden und auch den Wettbewerb mit dem Festnetz nicht scheuen.

Dieser Gastbeitrag wurde von flat-umts.de zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Handy-Flatrate von 1und1

26. Juli 2008

Ich war schon lange auf der Seite von 1und1 nicht, obwohl ich DSL von denen habe. Wozu auch? Das Internet funktioniert soweit OK. Es ist zwar ärgerlich, dass ich nur eine 3000-Leitung habe, dafür kann aber weder 1und1 noch Telekom, nichts. Heute gelangte ich zufällig auf die Seite und fand da ein neues Angebot. Vielleicht ist es nur für mich eine Neuigkeit, aber ich war ziemlich überrascht, wie sehr 1und1 endlich seinen Pocket Web-Tarif überarbeitete. Ab jetzt ist es möglich, Internet-Flatrate für Handys mit jedem beliebigen Handy zu nutzen und nicht nur mit diesem erbärmlichen Ding – Pocket Web. Die Geschwindigkeit bleibt zwar auf GPRS-Niveau, das reicht aber für’s Chatten oder News-Lesen vollkommen aus. Man muss nicht mehr immer darauf achten, wie viele Seiten-Aufrufe man macht oder ob eine Seite viele Grafiken enthält. Und das ganze kostet nur 10 Euro. Vor ein paar Jahren konnte ich davon nur träumen. Man sollte mich nicht falsch verstehen, ich habe nicht vor, hier Werbung für 1und1 zu machen, aber ich finde dieses Angebot wirklich toll. Es ist das, worauf ich solange wartete. Ich kann jetzt zum Beispiel mir HTC Touch Diamond oder iPhone besorgen und kann alle Freiheiten des mobilen Surfens genießen, ohne dabei auf einen extrem teuren Vertrag angewiesen zu sein. Die erste Beta von Opera 9.5 Mobile ist ja schon draußen und ich bin mir sicher, das eine Vollversion bald verfügbar sein wird.
Ich fand leider keine guten Testberichte über das neue Tarif von 1und1, deswegen entschied ich mich, selbst einen zu schreiben, sobald ich meine SIM-Karte habe. Ja, ich schloss bereits den Vertrag ab und werde bald in der Lage sein, auch unterwegs online mit meinem Handy zu sein. Vielleicht schaffe ich es sogar, eine Internet-Verbindung mit meinem Netbook zu sharen. Das wäre natürlich perfekt. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Surfen im Ausland wird billiger

27. Juni 2008

Nicht alle Mobilfunk-Netzbetreiber nahmen die Drohung seitens EU bisher wahr, aber ich bin überzeugt, dass dies bald ändern wird. Focus und Onlinekosten.de berichten, dass nur wenige Mobilfunk-Netzbetreiber bisher die Preise für SMS- und Datendienste-Roaming gesenkt hatten. Dabei haben sie nicht viel Zeit, denn die EU-Kommission meint es ernst. Wer bis zum 1 Juli die Preise auf das normales Niveau nicht sinkt, wird von der EU zwangsreguliert. Was das zu bedeuten hat, bekamen fast alle Mobilfunk-Netzbetreiber bereits zu spüren, als diese sich weigerten, Gespräch-Kosten in europäischen Ausland auf ein akzeptables Niveau zu bringen.

Die EU-Kommissarin Viviane Reding hatte ja schon bereits Anfang Juni die Chefs von Mobilfunkbetreibern ermahnt. Jetzt braucht man nur abzuwarten, und falls jemand damit nicht zum Handeln gebracht wurde, wird von EU eine entsprechende Verordnung rausgebracht, die von niemanden ignoriert werden kann, denn dafür bekommt man saftige Geldstrafen zu spüren.

Einige Mobilfunker benehmen sich aber vorbildlich. Dazu gehört unter anderem E-Plus. Denn die Kunden von E-Plus können bereits in ausgewählten Netzen im Ausland für 50 Cent pro Megabyte surfen. Das ist günstiger, als manche Preise in Deutschland selbst. Außerdem hat man die Möglichkeit, so genanntes Reisevorteil-Pack zu buchen und SMS danach für 29 Cent zu verschicken. Das ist zwar noch ziemlich teurer, aber immerhin verlangt E-Plus nicht das Doppelte, wie einige andere Mobilfunk-Netzbetreiber. Schade, dass die meisten Billig-Anbieter, die E-Plus Infrastruktur benutzen, wie ich heraus fand, ihre Preise unberührt ließen. Der Grund dafür ist, die meisten Billiganbieter, sogar Symio (Tochter von E-Plus) bieten überhaupt keine Datendienste im Ausland an. Das was ehrlich gesagt eine unangenehme Überraschung für mich. Ich benutze selbst eine SIM-Karte von einem Billiganbieter und konnte bereits von den günstigen Gespräch-Kosten im Ausland profitieren. Die Datendienste nahm ich nicht in Anspruch, da ich wusste, dass die Preise zurzeit zu hoch sind. Jetzt weiß ich aber, dass es auch unmöglich war, diese Dienste zu benutzen, da sie schlichtweg nicht angeboten werden. Schade.